Bahnen der Lust

Es war ein warmer Sommerabend, als Lara und Max beschlossen, ihren gemeinsamen Weg zur Arbeit mit einer kleinen Abwechslung zu würzen. Die S-Bahn war überfüllt, und während sie nebeneinander saßen, legte Max seine Hand sanft auf ihren Oberschenkel. Das kleine Schulterzucken, das sie ihm entgegenbrachte, versprach mehr. Lara konnte die Hitze, die durch ihren Körper schoss, kaum verbergen. Der Geruch von Max' Aftershave umhüllte sie, sein verführerisches Lächeln ließ ihr Herz schneller schlagen. Die Stadt raste an ihnen vorbei, während ihre Gedanken auf eine ganz andere Reise gingen. Es war das erste Mal, dass Max diesen Mut aufbrachte, so nah zu sein, so unkompliziert und verführerisch. Lara spürte das Drängen ihrer Sinne, die in neue Höhepunkte aufbrechen wollten. Mit jeder Haltestelle, die sie passierten, schien die Spannung zwischen ihnen greifbarer zu werden. Als der Zug an einer Haltestelle hielt und die Türen sich öffneten, um den nächsten Strom an Fahrgästen einzulassen, hatte Max seine Hand längst nicht mehr von ihrem Oberschenkel genommen. Er beugte sich näher an sie heran, seine Lippen fast an ihrem Ohr, und flüsterte: „Wie wäre es mit einem kleinen Abenteuer?" Lara hielt den Atem an, die Ungewissheit, die Verheißung von mehr ließ ihre Phantasie galoppieren. Doch bevor sie antworten konnte, spürte sie, wie Max ihr Knie sanft anstieß, nur für einen kurzen Moment – das Spüren seines Körpers, die durchdringende Verbindung. Ihre Blicke trafen sich, und sie wussten, genau in diesem Augenblick, dass ihre Reise gerade erst begonnen hatte, als der Zug plötzlich weiterfuhr und die nächste Haltestelle näherkam.

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