Verschwitzte Nähe nach dem Sport
Es war ein heißer Sommertag, die Sonne brannte gnadenlos auf die kleine Sporthalle, die mit schweißnassen Körpern gefüllt war. Lisa und Tom hatten sich schon seit Monaten in der gleichen Sportgruppe begegnet. Ihre Augen funkelten jedes Mal, wenn sich ihre Blicke trafen, und die Spannung zwischen ihnen war beinahe greifbar.
Nach dem Training, als die anderen Teilnehmer verschwunden waren, blieben sie noch eine Weile, um ihre restlichen Übungen zu machen. Die Luft war stickig, und man konnte die gespannte Erregung zwischen ihnen förmlich spüren. Lisa lief auf dem Laufband, ihre Beine rhythmisch in Bewegung, während die Schweißperlen über ihren Sonnengebräunten Rücken liefen. Tom beobachtete sie, seine Augen waren auf ihre Kurven gerichtet, die sich bei jeder Bewegung verhießen.
Insbesondere in diesen Momenten, in denen sportliche Leistung und körperliche Anziehung zusammenkamen, schien die Zeit stillzustehen.
„Ich kann dich nicht mehr aus dem Kopf bekommen“, flüsterte Tom schließlich, als er neben sie trat, der Duft von frischem Schweiß lag zwischen ihnen, und beide waren sich der gewachsenen Nähe bewusst.
Der Schweiß hatte sie zusammengebracht, eine dünne, durchsichtige Barriere, die alle Zweifel zwischen ihnen aufzulösen schien. Lisa drehte sich zu ihm um, und ihr Herz schlug schneller. „Ich auch nicht“, gestand sie und trat einen Schritt näher. Der Raum schien um sie zu verschwinden, und alles, was zählte, war die Anziehungskraft, die sie zueinander zog. Tom beugte sich über sie, und für einen kurzen Moment schien alles in der Welt stillzustehen.
Als ihre Lippen sich fast berührten, spürte Lisa das elektrische Knistern in der Luft. Sie wollte mehr, doch gerade in dem Augenblick, als ihre Körper bereit waren, den letzten Schritt zu wagen, hörte man die Tür aufschwingen.
Ein Schatten fiel über die Lichtquelle, und Lisas Herz rastete. War es zu spät? Würde jemand, der den Moment stören könnte, eintreten?