Die Begierde der Kleinen

Jana war schon immer das Mädchen gewesen, das in der Ecke dazu neigte, in ihrer eigenen Welt zu versinken. Mit einer Figur, die andere oft als zu schüchtern bezeichneten, war es nicht leicht, im Rampenlicht zu stehen. Ihre kleinen Brüste waren für sie von Bedeutung, nicht weil sie sich schämte, sondern weil sie ein Geheimnis bargen, dessen Gewicht sie nie so richtig verstanden hatte. An diesem warmen Sommerabend saßen sie und ihre beste Freundin Clara in der geschäftigen Bar an der Ecke der Stadt, umgeben von pulsierenden Klängen, die die Nacht zum Leben erweckten. Der Duft von frisch gemixten Cocktails lag in der Luft und die Lichter spielten verspielt über die Gesichter der Gäste. Jana fühlte sich unsicher, als sie einen Schluck von ihrem Drink nahm, während Clara fröhlich plauderte und die Blicke der Männer auf sich zog. „Komm schon, du musst dich nicht verstecken“, sagte Clara und schubste Jana sanft, sodass sie das Lächeln nicht zurückhalten konnte. Plötzlich fiel Janas Blick auf einen attraktiven Mann jenseits der Bar. Er hatte eine Ausstrahlung, die sofort erregte, während er mit seinem Glas spielte und mit vertrauter Brise auf sie zuschritt. Jana spürte ihre Wangen heiß werden. Sie schlüpfte aus ihrer Schüchternheit, als er näher kam, neugierig und verzaubert gleichzeitig. „Ich habe dich hier nie gesehen. Wie heißt du?“ fragte er mit einer tiefen, seidigen Stimme, die ihre Knie weich und ihre Gedanken wirr machte. „J-Jana“, stammelte sie, während ihre Lippen sich sanft um den Namen schlossen. Der Raum um sie herum schien zu verschwommen. Er lächelte. „Ein schöner Name für ein schönes Mädchen“, sagte er. Die Wärme in seinem Blick ließ ihr Herz schneller schlagen. Als sie sich näher zueinander beugten, war die Anziehung spürbar, elektrisierend. Was würde nun geschehen? Sein Finger strich sanft über eine ihrer Haarsträhnen, während er sie direkt ansah - ein unmissverständliches Versprechen von mehr, wenn sich ihre Lippen nur unwesentlich näherten, als wollten sie sich berühren, dennoch noch nicht wagten. „Ich habe eine Idee“, flüsterte er eindringlich direkt in ihr Ohr, während ein wohliges Kribbeln durch ihren Körper lief. „Warum kommen wir nicht nach draußen, um die frische Nachtluft zu genießen?“ Jana spürte das Verlangen in sich aufsteigen, während sie über seine Einladung nachdachte. Die Nacht hielt so viel Vertrautheit und doch so viele Geheimnisse bereit. Plötzlich war es, als könnte sie an seinen Lippen erspüren, was als Nächstes geschah. Der Moment war perfekt, und sie spürte, dass sie nicht mehr zurück konnte. Mit einem kurzen Nicken stimme sie zu und bereitete sich auf das Unbekannte vor, das vor ihnen lag.

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