Die Frau mit der Sonnenbrille
Kapitel 1
Es war ein glühend heißer Nachmittag in der Stille der Stadt. Ein leiser Sommerwind flüsterte durch die Bäume, während sich die Sonne ihren Weg durch die Zweige bahnte. In einem kleinen, schattigen Café saß sie – die geheimnisvolle Frau mit der Sonnenbrille. Ihre dunkel glänzenden Haarsträhnen fielen sanft über ihre Schultern und der kurze, rote Rock verlieh ihr eine verführerische Ausstrahlung, die den Blick der Passanten auf sich zog.
Die Kundschaft war gesellig, doch sie schien in ihrer eigenen Welt zu sein, vertieft in ein Buch, das wenig Beachtung fand. Immer wieder blinzelte sie über den Rand ihrer Sonnenbrille und warf verstohlene Blicke auf einen Mann, der in die Nähe gekommen war. Seine sportliche Figur und der schicke Anzug machten ihn zu einem faszinierenden Anblick.
Er bemerkte ihren Blick und kam näher, mit einem verführerischen Lächeln, das sie sofort in ihren Bann zog. "Darf ich Ihnen Gesellschaft leisten?" fragte er und sie nickte, ihre Lippen zu einem geheimnisvollen Lächeln geformt.
Die Chemie zwischen ihnen war sofort spürbar, während sie sich über belanglose Dinge unterhielten. Doch die Blicke, die sie tauschten, waren voller Verlangen und unerfüllter Wünsche.
Als die Gespräche tiefer wurden, schoben sich ihre Stühle näher zueinander. Sie spürte die Hitze seiner Nähe, die das Café in ein weiteres Glühen hüllte. Plötzlich ließ sie ihre Sonnenbrille sinken und ihre Augen trafen sich – ein Moment, der alles veränderte.
Er beugte sich näher zu ihr, und sie konnte seinen warmen Atem auf ihrer Haut fühlen, als sich das Gespräch an einen prickelnden Punkt näherte. Der Raum um sie herum schien zu verschwinden, bis nur noch die beiden von ihnen übrig blieben.
In diesem entscheidenden Moment, als ihre Lippen nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt waren, vibrierte ihr Handy und riss sie aus ihrer Traumsphäre. Sie starrte auf den Bildschirm, und ihr Herz pochte unkontrolliert. Die Spannung zwischen ihnen war greifbar, gerade bevor sich das Unbekannte zwischen ihnen entfaltete...
Was würden sie tun, nachdem die Ablenkung verschwunden war? Ihre Gedanken wirbelten, aber sie wusste, dass dies nur der Anfang war...
Der Augenblick war perfekt, aber die Geschichte war alles andere als zu Ende.