Der Reiz der Lederjacke
Es war eine laue Sommernacht, als Mira in das kleine, von schimmerndem Licht erleuchtete Café eintrat. Die Luft war erfüllt von dem Duft frisch gebrühten Kaffees und dem sanften Knistern der Gespräche um sie herum. Ihr Herz schlug schneller, als ihre Augen den Raum durchstreiften und an einer Gestalt hängen blieben. Ein Mann, umhüllt in einer schwarzen Lederjacke, saß zurückgelehnt in einer Ecke, seine Augen verborgen hinter einer dunklen Sonnenbrille.
Sein Auftreten war eine Mischung aus Unbefangenheit und dominiertem Selbstbewusstsein. Mira konnte nicht anders, als von seiner Ausstrahlung angezogen zu werden. Sein intensiver Blick, den sie durch die Spiegelung seiner Brille erhaschte, ließ ihr die Kehle trocken werden.
Mit einer Mischung aus Nervosität und Entschlossenheit näherte sie sich ihm. Ihre Schritte fühlten sich an wie ein Tanz, während ihre Gedanken nur um ihn kreisten. Bevor sie ihn ansprach, beugte er sich vor, sodass sein Gesicht nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt war.
„Hast du etwas auf dem Herzen?“, fragte er, und seine Stimme war tief und tiefgründig. Sie spürte, wie ein elektrisierendes Kribbeln ihre Wirbelsäule hinaufgleitete.
„Vielleicht“, antwortete Mira herausfordernd. Ein Spiel der Blicke entbrannte zwischen ihnen, und sie fühlte, wie die Luft um sie herum zu knistern begann.
„Wie wäre es, wenn wir das Café gegen etwas Aufregenderes eintauschen?“, schlug er vor. Miras Herz raste, und als sie Nicki ihm folgte, wurde die Welt um sie herum plötzlich bedeutungslos.
Ein leises Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, als ihr das Gefühl überkam, dass diese Nacht niemals mehr enden würde. Die Unsicherheit, die sie bisher kannte, wich einem neuen, aufregenden Verlangen. Was als nächstes kommen würde, war ein ungeschriebenes Kapitel, das darauf wartete, erforscht zu werden. Und dann, in einem Moment voller Spannung, näherte er sich ihr, und seine Hand fand den Nacken, ließ sie näher kommen, bis ihre Lippen fasteinander lagen…