Das sanfte Lächeln des Begehrens
Es war ein sanfter Abend in der beschaulichen Altstadt. Die Sonne versank langsam hinter den malerischen Dächern und schickte ihre letzten goldenen Strahlen auf die Pflastersteine der engen Gassen. Clara saß in einem kleinen Café, die Fingerspitzen leicht über den Rand ihrer Tasse glittend, während sie den Blick über die ankommenden Passanten schweifen ließ.
Die Atmosphäre war lebendig, das Klirren von Geschirr vermischte sich mit fröhlichem Lachen. Doch ihr Blick blieb an einem Mann hängen, dessen sanftes Lächeln die Menge um ihn herum zu magnetisieren schien. Seine Augen strahlten Wärme aus, und er hatte etwas Unwiderstehliches an sich. Clara konnte sich nicht zurückhalten; eine Neugierde, die sie den ganzen Tag über begleitet hatte, wuchs in ihr.
Mit einem mutigen Schritt näherte sie sich ihm, ihre Schritte durch das Geplätscher des Brunnens im Hintergrund fast lautlos. Er bemerkte sie sofort und schenkte ihr sein berühmtes Lächeln, das ihre Knie schwach werden ließ. Zwischen ihnen entstand eine magnetische Anziehung. Sie sprachen über Belangloses, doch jede Silbe, jeder Blick ließ diese Verbindung intensiver werden. Plötzlich beugte er sich vor, und es schien, als ob die Welt um sie herum verschwand.
Sein Atem streifte ihr Ohr, als er raunte: „Ich habe das Gefühl, als könnten wir uns näherkommen.“ Ein Funke zuckte zwischen ihnen, und Clara spürte ein Kribbeln in ihrem Bauch, das sie nicht mehr ignorieren konnte. Der Abend versprach mehr, viel mehr.