Sommerleidenschaft im Freien
Die Sonne brannte vom Himmel, als Clara sich an dem glitzernden See niederließ. Ihre beigen Sandalen knirschten leise im feinen, warmen Sand, während sie ihre hellblauen Shorts und das lockere, weiße Top richtete. Es war Sommer, und der Wind spielte sanft mit ihren langen, braunen Haaren. Clara genoss die Freiheit, die diese Jahreszeit mit sich brachte, und als sie die Menschen um sich herum sah, durchflutete sie ein Gefühl von Abenteuer.
In der Ferne erkannte sie Marco, einen alten Freund aus Schulzeiten, der ebenfalls den Sommer am See genießen wollte. Seine athletische Figur und das breite Lächeln, das er ihr zuwarf, ließen ihr Herz schneller schlagen. Das Wasser glitzerte einladend und Miriam, eine Freundin von Clara, motivierte sie, zu ihm zu gehen.
„Komm schon, mach den ersten Schritt!“, raunte sie und zwinkerte.
Clara zögerte. Doch letztendlich entblößte der Gedanke an das Spiel mit Marco ihr inneres Feuer. Sie ging näher, die Hitze knisterte zwischen ihnen, als ihre Blicke sich trafen. Die Luft war voller Spannung, und während sie einander näher kamen, konnte Clara den warmen Duft seiner Haut riechen.
„Wir sollten schwimmen gehen“, schlug er vor und der Blick in seinen Augen war vielversprechend. Clara fühlte sich von seiner Präsenz angezogen, als wäre der Sommer selbst in diesem Moment zu einem Katalysator ihrer geheimsten Wünsche geworden. Der Drang, näher zu kommen, wurde übermächtig.
Während sie über den Steg schritten und Clara sich zu ihm beugte, bemerkte sie, wie ihre Schultern sich leicht berührten, das Prickeln in der Luft wurde stärker. Passanten um sie herum verschwammen, der Rest der Welt wurde bedeutungslos. Marco lächelte, seine Augen blitzten im Sonnenlicht. Sie waren nur noch millimeterweit entfernt, und in der intensiven Stille lauschten ihre Herzen, die sich im gleichen Rhythmus bewegten.
Der Moment hielt die Zeit an, und in Sekundenschnelle fand sich Clara darauf vorbereitet, das Spiel zu wagen. Ihre Gedanken überschlugen sich, als sie glaubte, Marco würde sich nun endlich vorwärts bewegen. Doch genau in diesem Augenblick schlich sich ein leises Lächeln auf sein Gesicht, als sie den nächsten Schritt wagte, den sie immer nicht getraut hatte.