Die elektrische Anziehung

Es war ein warmer Nachmittag, als Clara auf das klingende Telefon hörte. Ein unerwarteter Anruf über eine Anfrage zur Elektrik in ihrem neuen Haus. Nur wenige Stunden später betrat der Elektriker, ein großer, muskulöser Mann mit einem charmanten Lächeln und durchdringenden grünen Augen, ihr Heim. Die Spannung war sofort zu spüren. Während er seine Arbeit verrichtete, konnte Clara nicht umhin, ihre Blicke auf seine starken Hände zu richten, die geschickt die Drähte verbanden. Die frische Luft, die durch das offene Fenster strömte, schien die aufkeimende Anziehung nur noch zu verstärken. Unbewusst trat sie näher, ihre Neugierde und ein unerklärliches Verlangen ließen keinen Abstand mehr zu. "Ich muss nur die Sicherungen überprüfen, dann bin ich gleich fertig", sagte er und lächelte wieder. Doch in diesem Moment schien der Raum kleiner zu werden, die Luft zwischen ihnen elektrisierend und schwer. Als er sich umdrehte, um sie anzusehen, funkelte das Licht in seinen Augen, und Clara spürte ein Kribbeln in ihrem Bauch. Ihr Herz klopfte schneller, und die Ungewissheit, was als Nächstes geschehen könnte, ließ sie Atem holen. Die Anziehung war unbestreitbar. Gerade als sie ihre Lippen öffnen wollte, um etwas zu sagen, beugte sich der Elektriker näher zu ihr und flüsterte mit tiefem, rauem Ton: "Ich kann nicht versprechen, dass ich nicht noch einmal zurückkomme." Ein schmelzendes Lächeln spielte auf seinen Lippen, und Clara spürte, wie ihre Knie weich wurden. Der Moment schien ewig zu dauern, die Spannung zwischen ihnen war verwirrend und atemberaubend. Das Verlangen stieg in ihr auf. Doch bevor sie reagieren konnte, zog er sich zurück und wandte sich wieder dem Schaltkasten zu, was Clara trügerisch glauben ließ, sie wäre nur eine weitere Kundin. Die Neugier nagte an ihr, und ohne wirklich nachzudenken, trat sie einen Schritt in seine Richtung. "Darf ich dir helfen?" fragte sie, ihre Stimme war nur ein Hauch. Er wandte sich wieder zu ihr um, und in seinen Augen funkelte etwas, das Clara den Atem raubte. "Es sind immer zwei nötig, um eine Verbindung herzustellen." Die Worte schwirrten in ihrem Kopf, während das Verlangen, das sie für ihn empfand, in unvorstellbaren Höhen heranwuchs. Ihre Hände zitterten leise, und sie spürte, dass etwas in ihr bereit war, über die Schwelle zu treten. Die Welt um sie herum war kaum noch wahrnehmbar geworden, nur noch der Elektriker und diese unaufhörliche, magnetische Anziehung waren greifbar. Der Raum schien zu knistern, und als sich ihre Hände schließlich fast berührten, hielt die Zeit für einen Moment inne. Es war der elektrische Funke, der alles verändern konnte. Doch bereits im nächsten Atemzug war er wieder zurückgetreten, als wäre er nie nah gewesen. Unwillkürlich musste Clara lächeln, das Spiel hatte gerade erst begonnen, und sie wusste, dass sie ihn nicht einfach so gehen lassen konnte. Wie würde das Spiel weitergehen? Die Antwort lag in seinen Händen, und Clara war bereit, alles für eine zweite Begegnung aufs Spiel zu setzen.

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