Malerarbeiten im Schlafzimmer
Die Sonne strahlte durch die Fenster des kleinen, charmanten Apartments und tauchte das Schlafzimmer in ein warmes, goldenes Licht. Julia stand vor der leeren Wand, Pinsel in der Hand, und überlegte, wie sie diesen Raum verwandeln konnte. Ihr Plan war, die Wände in sanften Pastellfarben zu streichen, die das Gefühl von Ruhe und Intimität fördern würden. Doch während sie die Farbtöpfe auf dem Boden sortierte, konnte sie an Erik nicht denken.
Erik, ihr neuer Nachbar und der Kunsthandwerker, der für die Möbelrenovierung bekannt war, hatte ihr gesagt, dass er den Blick auf die Wand mit einem besonderen Design gestalten könnte. Sie entschied, ihn einfach nach dem Job zu fragen. Jedes Mal, wenn sie kurz über den Weg liefen, spürte sie ein Prickeln in der Luft, das sie nicht ignorieren konnte.
Heute sollte Erik kommen und bei den Malerarbeiten helfen. Ein herzlicher Blick, ein Lächeln und die Vorfreude auf den kreativen Prozess weckten in ihr eine Aufregung, die über die Malerei hinausging.
Als die Tür aufging, betrat Erik den Raum mit einem Werkzeugkasten in der Hand. Sein Blick fiel auf Julia, die in ihren alten Malerklamotten steckte und unwillkürlich rot wurde. „Du bist bereit, das Schlafzimmer zu verwandeln?“, fragte er mit einem verführerischen Lächeln. Julia nickte nervös und erwiderte: „Mit deiner Hilfe wird es perfekt.“
Die beiden arbeiteten Hand in Hand, mischten Farben, strichen die Wände und grinsen gegenseitig zu, als sie ein paar kleine Farbspritzer aufeinander abbekamen. Es war eine spielerische Atmosphäre, die sie umhüllte und eine Spannung erzeugte, die in der Luft lag.
„Ich muss dich etwas fragen“, begann Erik plötzlich, während er den Pinsel aus der Hand legte und ihm in die Augen sah. „Was meinst du, wie wir die Wand wirklich zum Leben erwecken können? Wir könnten eine besondere Technik einsetzen… “ Der Raum schien elektrisch geladen, ihre Blicke konnten nicht länger voneinander lassen. Er trat näher, seine Stimme wurde leiser: „Ich habe da einige Ideen, die vielleicht nicht… nur wandgestaltend sind.“ Julia konnte gar nicht anders, als die Luft zwischen ihnen zu spüren und die Möglichkeit zu denken, was er wirklich meinte.
Doch bevor sie antworten konnte, beugte er sich über den Pinsel, seine Wangen waren nur Zentimeter von ihren entfernt.
Die Hitze stieg in ihr auf, und sie wusste, dass wenn sie nicht aufpasste, sie nicht nur die Wände fühlen, sondern auch viel mehr erleben würde… Als die Pinselstriche immer begehrlicher wurden, hielt Julia den Atem an, als sie spürte, wie sich ihre Körper nahezu berührten.
Er wollte reden, doch der Moment lud ihn offenbar ein, sie einfach nur für einen Augenblick anzusehen. Ein Blick, der alles veränderte.
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