Postzustellung am Morgen

Es war ein klarer und frischer Morgen, als Clara die Tür öffnete und die frische Brise hereinließ. Sie hatte schon immer einen Schwäche für diese frühen Stunden – das sanfte Licht, das die Welt um sie herum erhellte, und die versprochenen Geheimnisse des Tages. Ihre Wohnung im Herzen der Stadt war geschmackvoll eingerichtet, mit einem Hauch von Kreativität und Verführung. Die Wände waren in warmen Tönen gehalten, und das Licht fiel durch die Fenster, die auf den kleinen Balkon hinausgingen. Gerade als Clara sich eine Tasse Kaffee machte, hörte sie ein Klingeln an der Tür. Es war der Postbote, ein gutaussehender Mann mit einem charmanten Lächeln, das ihr Herz höher schlagen ließ. Sein Name war Lukas; sie hatte ihn erst wenige Male gesehen, doch jedes Mal spürte sie eine aufregende Spannung in der Luft. "Guten Morgen!", sagte er und überreichte ihr ein Paket. Seine Hände berührten kurz die ihren und ein elektrischer Schauer lief ihr über den Arm. "Ich hoffe, es ist nichts Wichtiges." Clara erwiderte mit einem schelmischen Lächeln: "Vielleicht ist es etwas für dich?" "Was könnte es sein?", fragte Lukas und lehnte sich leicht gegen den Türrahmen, die Augen auf sie gerichtet. Sie spürte das Prickeln zwischen ihnen, die unausgesprochenen Gedanken und Wünsche, die wie ein unsichtbares Band zwischen ihren Körpern schwebten. Mit einem spielerischen Funkeln in den Augen öffnete sie das Paket. Ein Hauch von Parfüm entströmte der Verpackung, das sie während der nächtlichen Lieferung bestellt hatte. "Es riecht wundervoll", bemerkte Lukas, während er etwas näher trat. Clara kämpfte mit dem Drang, ihn näher zu ziehen und ihm ihre geheimsten Wünsche zu enthüllen. Sie wollte mehr als nur miteinander sprechen; sie wollte die Spannung, die zwischen ihnen prickelte, im Raum spüren. Sie konnte nicht mehr widerstehen. "Möchtest du reinkommen? Ich habe gerade frisch gebrühten Kaffee." Ein leichtes Lächeln schlich sich über sein Gesicht, das für Clara wie ein Versprechen klang. Lukas zögerte nur einen Moment, dann trat er über die Schwelle und schloss die Tür hinter sich. Es fühlte sich an, als würde die Zeit stillstehen. Der Raum war erfüllt von einer zarten Energie, als sie sich in die Küche begaben. Clara konnte das Pochen ihres Herzens hören, während sie ihn im Zwielicht der Morgensonne ansah. Dicht beieinander, ihre Haltungen entspannt, doch die Luft schien zu knistern, als wäre jeder Moment mit einer bevorstehenden Berührung gefüllt. Als sie ihm eine Tasse reichte, berührten sich ihre Hände erneut, und diese Verbindung war intensiver als zuvor. "Weißt du, manchmal fragt man sich, wie Dinge beginnen", murmelte Clara, ihren Blick auf seinen Haltend, ohne die Worte zu Ende zu sprechen.

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