Sinnliche Alltagsmomente

Der Kaffee dampfte verführerisch in der Tasse, als Anna die Szene im kleinen, charmanten Café auf sich wirken ließ. Es war ein gewöhnlicher Montagmorgen. Um sie herum plauderten die Gäste und das Klirren von Geschirr mischte sich mit dem Aroma frisch gebrühten Kaffees und der sanften Melodie im Hintergrund. Doch für Anna war dieser Tag alles andere als gewöhnlich. Sie hatte ihre Augen auf einen Mann gerichtet, der in einer tiefen, beigen Jacke an einem Tisch in der Ecke saß. Sein Blick wanderte über die Gäste, bis er auf sie traf. Ein frischer Schauer durchfuhr sie, als er ein schwaches Lächeln für sie auf den Lippen hatte. Das Herz klopfte ihr schneller und das Gefühl eines spannungsgeladenen Moments erfüllte die Luft um sie herum. Anna war von Kopf bis Fuß in ihren Gedanken versunken, als sie bemerkte, dass er aufstand und direkt auf sie zukam. „Darf ich mich zu Ihnen setzen?“, fragte er mit einer tiefen, rauen Stimme, die ihren Puls in die Höhe trieb. Sie nickte, unfähig, ein Wort zu finden. Ihre Hände zitterten, als sie ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte. Seine Präsenz war überwältigend und sie spürte, wie die Atmosphäre sich zwischen ihnen verdichtete, das Alltägliche in etwas Aufregendes verwandelte. „Ich bin Tom,“ stellte er sich vor und beugte sich leicht vor, wodurch ihre Knie fast aneinander stießen. Der Raum um sie verblasste und die Welt außerhalb existierte nicht mehr. „Anna,“ murmelte sie, während sie seine intensiven Augen begutachtete, die sie wie ein Magnet anzogen. Tom beugte sich näher, das Funkeln in seinen Augen verriet, dass er mehr wollte, als nur zu plaudern. Seine Stimme war ein raues Flüstern, das sie schaudern ließ: „Was würde Sie morgen früh dazu bringen, wieder hierherzukommen?“ Ihre Wangen erröteten, und sie füllte den Moment mit Gedanken, die unaufhörlich durch ihren Kopf wirbelten. Wie berauschend könnte es sein, ihn wirklich zu treffen? Die Luft zwischen ihnen schien dicker zu werden, als er sich über den Tisch beugte. Sein Atem war nah, verlockend und heiß, als er sie erneut fragte: „Was, wenn ich sage, dass ich Ihre Fantasie wahr werden lassen kann?" Anna fühlte sich sowohl aufgeregt als auch nervös und spürte die Anziehungskraft zwischen ihnen knisternd. Plötzlich stand er auf, griff nach ihrer Hand und führte sie mit sich, kaum ein Wort wurde gewechselt. Jeder Schritt näherte sich einer Antwort auf ihre unausgesprochenen Fragen. Die schützenden Wände des Cafés verschwanden, als sie in die Freiheit des Vorgartens traten, während ihre Blicke gefangen blieben. In diesem Moment war alles denkbar, und sie fühlte die unerwartete Hitze der Abenteuerlust in sich aufsteigen. „Mir ist egal, was die anderen denken“, flüsterte er, als er sie an einer ruhigen Ecke des Gartens zum Stehen brachte. Ein schüchterner Ausdruck huschte über Annas Gesicht, als seine Hände an ihrem Hüftgürtel rieben. Die Vorfreude war greifbar, als sie den ersten ,lockeren Kuss zwischen ihnen spürte, der sich schnell zu etwas Intensivem entwickeln sollte. Es war der Moment, den sie nicht aufhalten konnten. Ihre Herzen marschierten im gleichen Takt, und alles in ihr verlangte danach, ihn näher zu spüren und das Verlangen in ihr zu entfachen... Was nun kommen würde, war selbst für sie ein Schritt in die Ungewissheit...

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